ZWEI PARALLELE FORMEN DER IRRLEHRE: NUR EIN VERSCHMOLZENES ODER DREI SEPARATE WESEN

Alte Wahrheit:

  • „Seit der Ewigkeit hat eine vollständige Einheit zwischen dem Vater und Sohn geherrscht. Sie waren Zwei, jedoch nicht identisch, aber Eins im Geist, dem Herz und Charakter.“ {Ellen White: YI, December 16. 1897 par. 5} 
  • „Lest das erste Kapitel des ersten Buches Mose. Das erste krönende Werk Gottes war den Menschen zu erschaffen. ´Und Gott sprach: Lasst Uns Menschen machen, ein Bild, das Uns gleich sei, die da herrschen über alles was Wir erschaffen haben.´ ´Und Gott schuf den Menschen Ihm zum Bilde´. Er gab dem Menschen die Art der Persönlichkeit nach Seiner eigenen Form. Hier ist klar definiert, dass Gott wirklich die Persönlichkeit wie die MENSCHEN hat, die Er erschaffen hat.“ {Ellen White: Ms 171, 1904}
  • „Der Herr Jesus kam auf unsere Welt, den Charakter Gottes in Seinem Leben und Lehren zu zeigen. Er kam als vollkommenes Bild der Person Seines Vatersaber nicht Seines Wesens. Er hat die Göttliche Persönlichkeit manifestiert.“ {Ellen White: 19MR, p. 250 1891} 
  • „Gott hat Seinen eigenen Sohn in der Gestalt eines sündhaften Körpers gesandt, anfällig für die körperlichen Schwächen und in allen Angelegenheiten versucht wie auch wir. Er war der Sohn des lebendigen Gottes. Seine Persönlichkeit begann nicht mit der Verkörperung im Fleisch (auf der Erde).“ {Ellen White: Lt 77, 3. August, 1894} 
  • „Die Persönlichkeit von dem Vater und Sohn, als auch die Einheit zwischen Ihnen, sind im 17. Kapitel des Johannes Evangeliums beschrieben, im Gebet Christi für Seine Jünger: ´Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an Mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in Mir und Ich in Dir; auf dass auch sie in Uns eins seien, damit die Welt glaube, dass Du Mich gesandt hast´ (Johannes 17,20.21). Die Union, die zwischen Christus und Seinen Jüngern besteht, vernichtet keine Persönlichkeit. Sie sind eins im Ziel, dem Verstand, Charakter, aber nicht in der Persönlichkeit. Das ist die Weise, WIE der Vater und Sohn eins sind.“ {Ellen White: MH, p. 421} 

Jesus war Sohn bereits vor Seinem Kommen auf die Erde. Er war auch im Himmel nicht in einer Dreieinigkeit „verschmolzen“, oder nur im Rahmen des Rettungsplanes manifestierter „Teil der Dreieinigkeit“, wie es die Befürworter der Dreieinigkeitslehre auslegen.

  • „Die Christen sollen im Verstand haben, dass Gott eine Persönlichkeit hat, genau wie auch Christus eine Persönlichkeit hat. Sie sollen die Person und Verhalten Christi so vertreten, damit sie durch die Wiederholung Seiner Werke den Geist und Charakter Gottes manifestieren. Jesus ist ein klares Bild der Persönlichkeit und des Charakters des Vaters.“ {Ellen White: Ms 130, 27. October, 1902} 
  • „Wir werden uns nie wagen über die Persönlichkeit Gottes zu spekulieren, außer mit der Sprache des Wortes (Bibel), das Seine Persönlichkeit präsentiert. Es darf keine Diskussion über diese Frage geben, damit Gott keine unmissverständliche Offenbarung ´was Er ist´ geben würde, welche denjenigen vernichten würde, der sich wagt den heiligen Boden mit seinen spekulativen Theorien zu betreten, wie es manche gewagt haben die Bundeslade zu öffnen um zu sehen, was deren Kraft ist und wie Gott Sich manifestiert. Die Menschen wurden wegen ihrer Neugier getötet. Mögen die menschlichen Wesen beachten, dass sie mit ihrer Forschung nie Gott erklären könnten. Wenn die Erlösten rein und gereinigt sind, um in Seine Gegenwart zu kommen, werden sie verstehen, dass alles, was den Respekt zum ewigen Gott, zum unergründlichen Gott hat, nicht in Bildern dargestellt werden kann. Es ist sicher über Gott nachzudenken, über diesen großen und herrlichen Gott (Vater), und Jesus Christus, dem vollkommenen Bild Gottes. Gott hat Seinen eingeborenen Sohn unserer Welt gegeben, damit wir durch Seinen gerechten Charakter den Charakter Gottes sehen können. Im Himmel werden wir in ewiger Anwesenheit Gottes sein.“ {Ellen White: Ms 223, 30. November 1902} 

Die Prophetin Gottes lehrt im Original, dass nur der Vater und Sohn jeweils eine Person sind, aber nicht der heilige Geist! Sie sind eins, aber nicht im Wesen, sondern in der Gemeinschaft! Sie sind eins im Vorhaben, dem Geist und Charakter. Sie sind eins in Ihrem heiligen Geist. Wenn alle drei dieser „eine“ Gott wären, wie es „unsere“ Theologie seit 1980, diesmal vollständig offiziell, lehrt, würde dieses einen „verschmolzenen“ Gott bedeuten, genau wie es viele heidnische Religionen lehren! 

Wenn ein Gott drei Personen beinhaltet, dann kann die Folge solcher falschen Theologie nur ein Wesen mit drei verschiedenen Persönlichkeiten sein, welche nur die „Rollen“ im Sinne einer „Manifestation“ sind. Und genau das ist der Glaube der von Satan inspirierten fernöstlichen Religionen, wie z.B. der indische „Gott“ Shiva mit mehreren Armen oder Brahma mit mehreren Köpfen. Ellen White sagt sehr klar, dass es nur zwei himmlische Wesen gibt, Gott der Vater und Sein Sohn Jesus. 

Auch Stephanus in der Apostelgeschichte sieht in seiner Vision nur einen Gott und Seinen Sohn Jesus, und keine Dreieinigkeit! Das bringt uns dazu, was Ellen White in {„The Message in Revelation“, October 23, 1903} gemeint hat, als sie eine Manifestation heidnischer „Götter“ in der christlichen Welt letzter Tage angekündigt hat. Zu ihrer Zeit wurde noch keine „verschmolzene“ Dreieinigkeit gelehrt. Die Manifestation heidnischer Götter in der christlichen Welt zeigt sich in der starken Verdrehung der Bibel in diese Richtung.

  • „Dem, Der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! “ {Offenbarung 5,13}
  • „Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geiste gegeben hat.“ {1. Johannes 4,13}

Wir lesen in diesem Vers, dass Jesus, diesmal symbolisch als Lamm bezeichnet, neben Gott, Der auf dem Thron sitzt, ebenfalls Lob und Ehre beansprucht. Vater und Sohn sind auch hier voneinander separat genannt. Es existiert kein „verschmolzener“ Gott, Der Beide umfasst. Wir lesen nicht, dass der heilige Geist Lob und Ehre bekommt! In der ganzen himmlischen Geschichte wurde der heilige Geist nie angebetet, sowohl vor dem Sündenfall als auch im Himmel nach dem Ende der Sünde. Aber heutzutage wird dieses nicht nur in der charismatischen Bewegung gemacht, sondern langsam und dezent eindringend auch in der Adventgemeinde!

 

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